Ely's erster Schnee - Teil I

Nov 292021

Nun war es endlich soweit, Ely durfte - vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben - Schnee kennen lernen. Wir haben schon länger auf die ersten Flocken dieses Winters gewartet. Mittags lag dann eine fast geschlossene weiße Zuckerdecke im Garten, Morgens waren es nur vereinzelte Krümel. Also Wintermäntel an die Hunde und nichts wie raus.
So ängstlich Ely in sehr vielen Bereichen ist, war ihr der Schnee völlig egal. Als sie sah, Carlotta und Flet erledigen normal ihr Geschäft, tat sie es ihnen gleich - Thema Schnee für Ely abgeharkt. Wären da nicht Carlotta und Flet, die sich spielenderweise mal wieder ordentlich durch den Garten geprügelt haben. Denn haben die zwei Schnee unter den Pfoten gibts kein Halten mehr und es muss ordentliches Schneegestöber geben. Oftmals führt deren Wildheit dazu, dass es den ein oder anderen Überschlag (seitlich oder auch kopfüber) bei einem der beiden gibt und damit dann eine riesige Schneewolke. Ely hält sich aus den ganzen Schamützeln heraus und kann mit der herzhaften, rüpelhaften Spielweise gar nichts anfangen.
Die Menge Schnee wirkt bei Carlotta und Flet proportional zur deren Albern- und Wildheit, also aktuell noch auf einem niedrigeren Level. An dieser Stelle merke ich - mal wieder an - dass Herr Whippet Flet im März 14 Jahre alt wird.

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Lonetal-Rundweg - der nordöstliche Teil des Lonetals

Nov 222021

Grauslig-trübes Novemberwetter ist kein Grund nicht mit den Hunden am Wochenende etwas zu unternehmen und eine kleine Wanderung bei feuchtkalten 3°C zu unternehmen. Diesmal nahmen wir uns den nordöstlichen Teil des Lonetals vor, denn im Sommer erwanderten wir den südwestlichen Teil, Kartengegenüberstellung der zwei Touren siehe unten.

Da wir planten ein gutes Stück zu laufen, packten wir die Windbeutel warm ein in ihre Fleeceanzüge und los ging unsere Tour, durchs tiefherbstliche Lonetal.

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Unser Weg begann mit einem Höhenweg über dem Lonetal durch den Wald.

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Purinarme Käse-Plätzchen

Nov 182021

Da Ely sich in Spanien mit Leishmanien infiziert hat und ein Medikament einnehmen muss, damit die Leishmaniose eingedämmt bleibt, muss Ely purinarm ernährt werden. Auf purinarme Ernährung im allgemeinen möchte ich an diesem Punkt nicht näher eingehen.
Da aufgrund der purinarmen Ernährung, Ely nahezu keine normalen Leckerli oder Kausnacks essen darf, mussten wir erfinderisch werden. Vertrauen geht oftmals ja auch durch den Magen und so haben wir uns diverse Rezepte für purinarme Snacks herausgesucht. Bei der Durchsicht waren in den Rezepten immer wieder Zutaten, die wir nicht so gerne im Hund haben möchten, also haben wir selbst ein Rezept ausgetüftelt.

Purinarme Käse-Plätzchen

Zutaten:
- 500 g gekochte, durchgedrückte Kartoffeln
- 500 g körniger Frischkäse/Hüttenkäse
- 500 g Gouda oder Emmentaler frisch vom Stück gerieben
- 3 Eier Größe M bis L
- 150 g Kartoffelmehl/Speisestärke

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und in kleinen olivengroßen Portionen etwas flach gedrückt auf mit Backpapier belegte Backbleche geben.
Bei 160°C Umluft für 40 Minuten backen. Wir haben nach der Häfte der Backzeit die Backbleche getauscht für ein besseres Backergebnis.
Im Anschluss den Ofen auf 75°C bis 100°C (ist je nach Ofen unterschiedlich) zurück drehen und die Plätzchen bei offener Ofentür für ca. 30 Minuten nachtrocknen.

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Die fertigen Plätzchen

Spaziergang um den Hahnenkammsee

Nov 152021

Der Wetterbericht für vergangenen Sonntag kündigte mal wieder neblig-trüb an und wir überlegten wo wir am besten die Hunde lüften konnten und nicht knöcheltief durch den Matsch waten müssen. Uns fiel wieder unser Spaziergang im Frühjahr um den Hahnenkammsee ein, da der kleine Rundweg um den See ganz ordentlich gekiest befestigt war. Wir zogen also los gen Fränkisches Seenland.
Kaum die ersten 500 Meter gelaufen, kämpfte sich die Sonne durch den dicken Hochnebel und begleitete uns für den Rest der Seeumrundung. Kaum waren wir wieder im Auto, war die Sonne auch wieder. Wie sagt man dazu in Bayern so schön: "Dusel g'habt!". 

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Warum ein Galgo Secondhand aus Spanien?

Nov 102021

Dieser Blog-Eintrag ist unsere persönliche Meinung und Resultat unserer Erfahrungen mit Tierschutz-Galgos.

Oft wurden wir seit Ely bei uns ist gefragt: "Warum tut ihr euch das (schon wieder) an?". Leider lassen sich die vielen Aspekte dieser Frage nicht in einem Satz beantworten.

Die unerwartetste Antwort dieser Frage wäre: "Es ist die Erweiterung des Erfahrungsschatzes im Umgang mit Hunden."

Dahinter steckt die Erfahrung, dass es mit jedem Hund der bei uns eingezogen ist immer positive und auch negative Erfahrungen gab, die wir so noch nicht kannten. Vielmehr sind diese Erfahrungen auch noch immer eine Zeitpunktbeschreibung und keine Verallgemeinerung. Schaut man zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hund erinnert man sich eher an die positiven, schönen Erfahrungen und freut sich, dass man an den negativen mittels Training eine Verbesserung erzielen konnte.

Wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass ein neues Familien-Rudelmitglied immer ein ordentliches Maß an Arbeit bedeutet. Wie diese Arbeit aussieht ist ganz individuell und hängt vom jeweiligen Hund ab.

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