Urlaubslogbuch Erzgebirge: Ruinendorf Königsmühle (CZ)

Aug 112022

geschrieben von Manuel

Also, wenn die Mädels mal etwas schwächeln, dann darf ich wieder schreiben. Die Hitze setzt den zwei älteren Damen zu, neeiiinnn.... Nicht was ihr jetzt denkt! Die Damen sind zwar echt zwei lecker Mädchen, aber heiß wird da keine mehr.
Ich dachte schon, es ist mal endlich wieder ein geruhsamer Ausflug, denn es begann alles ruhig und beschaulich. Parken am Feldweg und ab durch den Wald. Die Leinenträger waren seltsam angespannt und ließen es nicht zu, dass wir unsere langen Nase in Grasbüschel und ähnliches stecken. Ich mache mir da keine große Gedanken, wenn die Leinenträger sagen: "Auf dem Weg bleiben und keine Pfotenbreite davon abweichen!". Wird schon seinen Grund haben. Es begann alles schön schattig im Wald, der eine Mucksmäuschenstille inne hatte. Nur die Leinenträger drehten sich bei jedem rascheln im Gras, am Weg oder Unterholz um und starrten in die entsprechende Richtung. Der Wald muss wohl eine so komische Kulisse sein, da schaut man rechts und links und sieht nur dichtesten Wald und kaum ist man ein paar Schritte gelaufen, steht man hoch oben auf einer großen Freifläche. Der Ausblick war für mich sehr beeindruckend. Oder sind euch in Tschechien die Bäume ausgegangen, damit es für mehr Wald nicht gereicht hat?
Habt ihr schon mal versucht, die Bäume nicht so dicht zu pflanzen? Dann wird der Wald einfach größer. Nun hör' ich aber mal auf mit klugscheißen! Wie gesagt, wird schon alles seinen Grund haben...
Zumindest war es nach dem Wald schön, bei der Wärme bergab zu laufen. Obwohl sich das diesmal sehr seltsam anfühlte. Vermutlich nur die Sonne und die Hitze. Kaum waren wir den ersten Hang hinunter gelaufen, begannen die Mädels zu schwächeln. Was ist denn heute los? Die Leinenträgerin packte die Wasserflasche aus und machte uns alle drei ordentlich nass. Die Kühlung war äußerst willkommen.
Lottl, hast du an der Rauschlilie gerochen? Du läufst ja wirklich wie besoffen... Hat Ely etwa auch an dieser Pflanze geschnüffelt? Denn so ganz koordiniert ist die Grande Dame Ely nicht mehr. Mädels, wenn ihr schon Drogen nehmt, dann gebt mir auch was ab!
Aber die sagenhafte Landschaft hier entschädigt wirklich für vieles. Naja und es kam natürlich wieder wie es kommen musste, die Leinenträger haben als Ziel so zerbröselnde, kaputte Bauwerke ausgesucht. Puhh... So viele auf einmal ist echt überraschend. Bis jetzt war es immer ein großes kaputtes Bauwerk, nun sind es gaaanz viele große und kleine.
Ich grinse nun schon mal so langsam leise vor mich hin, dass es auch ja keiner sieht, denn wie bei den letzten Zielen immer, durften wir mit dem Leinenträger an einem schönen schattigen Platz rasten und die Leinenträgerin ist mal wieder auf Foto-Tour gegangen. Und bei so vielen Gebäuden war das eine laange Ruhepause. Da haben sich selbst die schwächelnden Mädels wieder erholt.
Mal nun eine altkluge Weisheit heraus gekramt, wenn wir bisher nur bergab gegangen sind, kommt nun das unvermeidliche: um zurück zu kommen, müssen wir den Berg wieder herauf. Puhh, dass war bei der Wärme echt anstrengend. Frei nach dem Motto, in der Ruhe liege die Kraft, haben unsere Leinenträger viele kurze Pausen eingebaut, dass wir gar nicht so gemerkt haben wie viel wir schon gelaufen sind. Und siehe da, da war wieder dieser seltsame, kleine Kulissenwald. Und kurz mal die Nase reingesteckt, waren wir auch schon wieder an unsere grauen Blechkutsche.
[Anmerkung der Leinenträger: Wir haben uns als Ziel das Ruinendorf Königsmühle im tschechischen Erzgebirge ausgesucht. Das Ruinendorf ist Zeitzeuge der unrühmlichen Vertreibung von Sudetendeutschen. Das unsere Langnasen etwas schwächelten, lag an dem Umstand, dass wir ein kleines Höhentraining gratis eingebaut hatten. Gestartet sind wir auf 1.070 Meter über NN. Die Ruinen von dem Dorf Königsmühle liegen immerhin noch auf 920 Meter ü. NN. Das ganze verpackt in 3,5 km Rundweg, sieht nicht nach großer Anstrengung aus, hat aber die Langnasen wie uns durchaus gefordert. Zudem noch gute 26°C und Sonne, verbrauchen ordentlich Körner. Achja die strikte Wegepflicht unserer Langnasen ist ganz einfach erklärt, einem Warnschild mit dem Hinweis auf Kreuzottern sollte man Rechnung tragen. Als wir aus dem Wald raus waren, liefen wir anfangs kurz über ein abgemähtes Feld und dann folgte ein Pfad durch eine sehr hoch stehende Naturwiese (siehe Bilder), ein Eldorado für Kreuzottern. Wer die Wanderung gerne selbst machen möchte informiere sich bitte hier!]

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Andere Länder andere Sitten - Burgruine Engelsburg (CZ)

Aug 082022

geschrieben von den Leinenträgern

Eigentlich wollten wir die Urlaubsberichte unseren Galgo's überlassen, aber in diesem Fall schreiben wir ihn lieber selbst - denn wir kämen sonst sehr schlecht weg. Nach der letzten kleinen Erzgebirgs-Rundreise haben wir fest stellen müssen, dass bei unseren Navigationsgerät Hopfen und Malz gänzlich verloren ist. Aber ein kurzer Abstecher über die Grenze nach Tschechien sollte ja doch echt mal drin sein. Nach der Grenze gleich mal den Tank gefüllt, denn man weiß ja nie. Kurz nach der Tankstelle begann das Drama: Straße wegen Baustelle gesperrt, Umleitung über einen "Parkplatz". Was danach kam, war Wahnsinn!
Eine normale Landstraße mutierte zu einem sehr schlecht betonierten Wanderweg: schmal, löchrig, unübersichtlich. Okay, die Landschaft neben dran war wirklich schön - dazu gibt es einen separaten Blog-Eintrag. Es war aber nicht einfach nur eine wie gerade eben beschriebene Landstraße, sondern so fuhren wir 2 Stunden durch die Gegend mit maximal 50 km/h - denn schneller ließen es die Gegebenheiten einfach nicht zu. Das sehr nahe liegende Ziel ließ sich nicht richtig anfahren, dazu wird es noch einen zweiten Versuch geben.
Eigentlich war die Entfernung zu unseren ersten Ziel überschaubar und man hat ja schließlich Urlaub - daher war das mit dem Zeitfaktor kein Problem. Gut, dass das Navi mal wieder nicht erfolgreich verlässlich war wussten wir schon. Aber Aufgeben gilt nicht und Plan B aus der Tasche gezaubert. Nun weiter zur Engelsburg (Andělská Hora). Zwischenzeitlich trat natürlich auch noch die Frage zu Tage, welche Straßen sind denn hier in Tschechien vignettenpflichtig oder mautpflichtig? Oder ist das gar das selbe? Wie nicht anders zu erwarten, führte die vignettenpflicht für Fahrzeuge unter 3,5 t zu extra Umwegen. Unterm Strich wir haben es geschafft und sind nach ungefähr 3 Stunden Fahrt (normalerweise wäre 1 Stunde ohne weiteres möglich gewesen) an der Engelsburg angekommen.
Dann mal die Windbeutel ausm Auto und wie immer, die Burg ist auf dem Berg und der Berg ist das Ziel. Ganz ungewohnt, nachmittags werktags ist auf der Burg die Hölle los. Also mal wieder ein ruhiges Plätzchen mit den Hunden im Schatten suchen und die Leinenträgerin geht wieder auf Foto-Tour.
Der Weg zur Burg, nur knappe 700 m war für Ely und Manu ein regelrechter Schock. Es galt erst eine steile Passage mit vielen Wurzeln, Steinen und sandigen Untergrund zu überwinden. Dann folgte eine große, sehr steile, Natursteintreppe. Vor dieser standen Ely und Manu und wussten erstmal nicht, dass das steile Ding eine Treppe ist. Carlotta die alte Bergziege, hüpft sowas einfach hoch sowie runter. Die Treppe überwunden ging es in einer ordentlichen seitlichen schräge über Wurzeln, Steine und Betonbefestigung bis zum ersten Burgtor. Von dort ging es mit mäßigen Anstieg dafür umso mehr Wurzeln und Steinen weiter bis zur Burg.
Somit haben wir das Berg-Ziegen-Diplom erneuert und an Ely und Manuel neu verliehen. Zur Belohnung durften sich die Vierbeiner dann im Burghof ausruhen. Da der Aufstieg zur Burg schon sehr anspruchsvoll war, war es zu erwarten, dass der Rest der Burg genauso schwierig zu erkunden ist. Also zog die Leinenträgerin alleine los.
Nun folgte der Rückweg, über den wir uns wegen der Windbeutel wirklich Gedanken machten. Aber wer gerade sein "Bergziegen-Diplom" gemacht hat, schafft auch den Abstieg. Vor der langen, steilen unregelmäßigen Steintreppe brauchte es sehr viel Überredungskunst das man tatsächlich da runter gehen kann. Carlotta hat schon eine heftige Exkursion im Vorsprung, die schockt so eine Treppe nicht mehr.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Burg Scharfenstein

Aug 052022

geschrieben von Carlotta

Da war es wieder, mein Unverständnis "Sperren" betreffend. Aber man soll ja das Ende nicht vorweg nehmen, daher später dazu mehr.
Nach einer mehr oder minder ereignislosen Anfahrt, denn Autobahn ist immer langweilig, ging es mit einem gepflegten "hier nicht parken" los. Also vom Burgberg wieder herunter gefahren und an der Hauptstraße ein Blechbüchsen-Aufbewahrungs-Örtchen gefunden. Die Schadenfreude hielt sich natürlich in Grenzen, denn wir mussten nun alle den Burgberg hinauf laufen.
Meine Güte, was für ein Tohuwabohu hier. Menschen wuseln geschäftig herum, Drahteselfahrer auch noch mitten in der Burg Scharfenstein - könnt' ich ihr nicht einfach zu Fuß gehen? Ich will mal behaupten, ich bin schneller zu Fuß als ihr mit euren Drahteseln. Wenigstens ist auf unseres "anderes-Ende-der-Leine-Halter" Verlass, denn zielsicher ein schattiges Plätzchen an einer ruhigen Stelle des Burghofes gefunden. Puhh, erstmal geschafft und in der Burg angekommen. Ah, die Leinenträgerin geht auf Foto-Tour ohne uns. Sehr zu begrüßen, so können wir im Schatten stehen bleiben. Da haben wir dann auch gleich viel mehr Lust, selbst Foto-Objekt zu sein.
Den Leinenträgern ist der Trubel im Burghof mit den lecker duftenden Fressständen, dem Zugang zu Museum und dem Mittelalter-Dorf zu viel. Wir ziehen uns in den Burggarten in einen Zwergen-Turm zurück. Ich bin mir sicher, der Turm muss noch wachsen. Die Leinenträgerin verschwindet schon wieder alleine auf Foto-Tour.
Nach dem Aufstieg ist vor dem Abstieg - denn genau dieser stand uns nun bevor. Aber Berg runter geht halt nun mal leichter als Berg rauf.
Nun ist aber Zeit um auf das Thema "Sperren" zurück zu kommen...
Es kam wie es kommen musste, dem Leinenträger war die Autobahn zu langweilig. Und das Weg-Ansage-Kästchen versagte mal wieder auf ganzer Linie. Immer da wo es sagt, dass wir hinfahren sollten, war die Straße entweder gesperrt oder gar nicht mehr da. Und was die Leinenträger immer mit schöner Aussicht haben ist doch auch nur eine Ausrede, weil es euch annervt, dass es nicht vorwärts geht.
[Anmerkung der Leinenträger:] Es führt schon zu komischen Umwegen, wenn man erstmal herausfinden muss, welcher Weg überhaupt noch aus einem Dorf wieder herausführt, in das man gerade hinein gefahren war. Aktuell ist im Erzgebirge gefühlt jede 3. Straße gesperrt oder weggerissen. Immer positiv bleiben, so haben wir mit einer Ausfahrt fast den kompletten Landkreis Erzgebirge auf einmal erkundet oder besser gesagt, deren Gemeinden umrundet.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Burg Osterburg

Aug 042022

geschrieben von Carlotta

Nun weida zur Osterburg. Dieses Wortspiel konnte ich mir nun nicht verkneifen. Denn die Osterburg liegt im thüringischen Ort Weida, sagen die Leinenträger. Gleich mal vorweg ein großes Lob an die Leinenträger, sie haben tatsächlich ein Blechbüchsen-Aufbewahrungs-Örtchen wieder kurz vor unserem Ziel, der Osterburg, gefunden. So mussten wir bei den hohen Außentemperaturen nicht weit laufen, aber trotzdem ging es steil den Berg hinauf. Aber eines haben die Burgen wohl alle gemeinsam, sie liegen immer auf einem Berg oben droben und es bleibt einem nix anderes über hinauf zu laufen.
Puhh, endlich oben und von Schatten keine Spur. Immerhin ein kühles Lüftchen auf dem Aussichtspunkt der Burg mit einem schönen Blick über Weida, ist zwar kein Schatten, aber auch äußerst angenehm. Was hat denn die Leinenträgerin nun wieder vor, verschwindet durch einen Torbogen und taucht nicht wieder auf. Dafür höre ich sie von weiter weg rufen. Okay, dann geht's nun wohl hinterher. Durch den Torbogen, uppss.... Treppe! Langsam machen. Bloß gut, dass das der Leinenträger gecheckt hat und prima Bremsanker fungiert hat. Endlose Treppenstufen später, standen wir im Burggraben unterhalb der Burg. Prima, Sonne und kein Wind mehr. Die Leinenträger wollen aber unbedingt die Burggärten sehen. Also weiter gehen... Wenn ich das jetzt richtig zusammen setzte, müssen wir nur einmal um die Burg herum laufen und wir haben prima Schatten. Vielleicht doch ganz intelligent die Leinenträger.
Hmmm, was ist denn das? Es sieht aus wie ein Spielplatz, aber wohl eher nicht für Menschenkinder. Jedenfalls sieht es nach einem ganz schönen durcheinander aus mit den vielen Spielfiguren. Die Leinenträger scheinen es zu kennen, denn sie sagen: "Schau mal, ein riesiges Schachbrett!". Zumindest Brett kann nicht stimmen, denn es sah nach Stein aus. Ich bin dann mit meinen Galgo-Mitbewohnern und dem Leinenträger weiter zu einer Leinenträger-Sitzgelegenheit im Schatten. Die Leinenträgerin ist zu Hause immer sehr ordnungsliebend, also musste sie auch hier den Spielplatz aufräumen.
Also Burggarten mit Schatten und viel Pause machen, da lässt es sich gut aushalten.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Burgruine Liebau

Aug 012022

geschrieben von Manuel

Hey Leute, ich bin's Manuel. Meinen Leinenträger sind der Meinung, ich soll nun hier auch mal was im Urlaub zur Unterhaltung beitragen. Ja, ich bin zwar wach *gääähn* aber ich bin noch soooo müde. Urlaub, was für ein Kulturschock: da hatte ich mich gerade an mein neues zu Hause gewöhnt, da ziehen die Leinenträger mit ihrem Zweitzuhause am Haken los. Ist das eine Hektik *gähn*. Alles neu, alles anderes, überfordert mich ein bisschen. Das ich keine Plan habe, wo ich hier bin und wo es hin geht, ist ja ansich nicht schlimm. Mir scheint aber dieses Weg-Ansage-Dings in eurer rollenden Blechkiste hat auch nicht immer so den richtigen Plan. Es ist immer wieder abenteuerlich, dass ihr euer Ziel findet.
[Anmerkung der Leinenträger:] Der Navigations-Karten-Stand unseres Ford Edge lässt sich um die Burg nicht aktualisieren. Daher findet er oftmals Burgen nicht, die es schon seit dem Mittelalter geben muss. *grübel* Ist der Karten-Stand vielleicht doch eher zu neu?
Grundsätzlich möchte ich mich ja nicht beschweren, denn in der rollenden Blechbüse ist es bei den aktuellen Außentemperaturen immer angenehm kühl. Und wenn die Leinenträger dann noch ein schattiges Blechbüchsen-Aufbewahrungs-Örtchen finden, dann ist es auch für den Rückweg äußerst angenehm.
Heute gefällt mir der Ausflug besonders gut, denn der Weg zu dem großen Steine-Puzzle wo wieder Teile fehlen (Ruine) war herrlich schattig. Diesmal haben wir es auch geschafft, dass uns keine anderen Menschen oder Tiere stören. Da kann ich mich hier mal in Ruhe umschauen. Meine Freundin Ely, die alte Kletter-Matz, wollte überall hinauf klettern um noch eine bessere Aussicht zu haben. Ich glaube aber wirklich nicht, dass es hier Hasen gibt. Denn das ist das einzige, was für Ely zählt. Von Ely hört man immer: "Gibts hier Hasen? Wenn nicht, dann hier langweilig...". Ich muss schon sagen, es ist für mich sehr anspruchsvoll den Leinenträgern in diesen alten Gemäuern zu folgen, da muss man schon wirklich aufpassen wo man seine Pfote hinsetzt. Carlotta verstehe ich eh nicht so recht, denn sie meint alles sei ein großer Abenteuer-Spielplatz und springt übermütig und sonnigen Gemüts durch die Gegend.
Was die Leinenträger immer mit diesem seltsamen blauen Kasten vor dem Gesicht, weiß ich nicht. Ich bleibe dann einfach stehen und gucke. Ely macht das auch so, scheinbar ist das dann schon richtig. Nur Lottl flippt meistens herum. Hin und wieder habe ich dann Tage später dann im Klapp-Starr-Kasten (Laptop) der Leinenträgerin uns alle und die Burgen wieder erkannt. Ob sie das mit dem blauen Kasten vor ihrem Gesicht macht?
[Anmerkung der Leinentrger:] Wir besuchen die Burgruine Liebau, in der Nähe der Talsperre Pöhl, oberhalb des Fluß Elster gelegen. Vor dort ist es nur ein Katzensprung zur Elstertalbrücke.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Göltzschtalbrücke - die größte Ziegelbrücke der Welt

Aug 022022

Bei all der Vorliebe für Burgruinen und im Burgen im Allgemeinen, muss man sich auch mal intakten Bauwerken widmen.
Wir besuchten die Göltzschtalbrücke in sächischen Vogtland.

Ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Die Göltzschtalbrücke ist 574 Meter lang und 78 Meter hoch. Sie wurde von 1846-1851 gebaut. Bei der Anzahl der Ziegelsteine, aus denen sie besteht, wird einem schwindlig. Die Brücke besteht aus 26.021.000 Ziegel. Um die Brücke heute in Stand zu halten müssen die Ziegel speziell gebrannt werden, da sie in ihrem Format einzigartig sind.
Von der Göltzschtalbrücke gibt es nicht weiter entfernt die "kleine Schwester", die Elstertalbrücke. Wir haben diese Brücke vor Ort angesehen, leider war sie aufgrund Bauarbeiten komplett eingerüstet, daher habe ich auf Bilder verzichtet.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Heute bin ich mal Burgfräulein

Jul 312022

geschrieben von Ely

Man hat ja mal wirklich auf mich gehört. Es ist doch tatsächlich möglich zu unseren Ausflugszielen näher hinzufahren und nicht ewig hin laufen zu müssen, vor allem bei der Hitze. Und so wie ich das mitbekommen habe, war die Anfahrt auf Burgruine Elsterberg mindestens so ereignisreich und spannend, wie wenn wir uns nur im Wald herum treiben. Nach endlosen Schleichfahrten in der rollenden Blechbüchse hatten die Leinenträger endlich ein Blechbüchsen-Aufenthalts-Örtchen nahezu direkt vor der Burg gefunden. Großes Lob! Geht doch.
Die restlichen Meter zur Burg waren erfreulicherweise schnell überwunden. Was ich aber nicht ganz verstand: dort waren ein paar andere Zweibeiner, die wie wild an dem alten Gemäuer herum hämmerten. Wenn ihr so weiter macht, ist von dem Gemäuer bald nix mehr über, so brüchig und bröselig wie das aussieht. Ganz erschließt es sich mir mit diesen kaputten Bauwerken eh nicht, denn zu Hause bringen doch die Leinenträger auch gleich alles wieder in Ordnung, wenn etwas kaputt geht. Oder sie kennen zumindest andere Zweibeiner die dann das für sie tun. Komische Burgherren sind das hier.
Auch habe ich so ein bisschen den Eindruck, dass ihr Burgherren euch ziemlich verzettelt habt: ihr hättet doch wenigstens einen Teil der Burg reparieren können, wenn es schon nicht für das große Ganze reicht. Aber wenn die Burgherren schon nicht mehr zu gegen sind, macht es umso mehr Spaß mit Carlotta und Manu hier durch die alten Mauern zu schnüffeln. Da gibt es ja fast hinter jedem Eck etwas neues zu entdecken. Selbst unsere Schlaftablette im Team, Manu, hat doch tatsächlich noch Spaß dran gefunden sich in diesem Steine-Labyrinth um zu schauen. Und nein, auch wenn die Leinenträger zu dir oft "Prinz Valium" sagen, du wirst hier nicht Burgherr! Denn heute habe ich mal die Krone auf und bin Burgfräulein.

undefined

undefined

Urlaubslogbuch Erzgebirge: Warum ist das eine Sperre, wenn man drüber laufen kann?

Jul 262022

geschrieben von Carlotta

Wir haben das Jahr 2022 nach der Pandemie und ich darf endlich mal wieder was schreiben. Oh da verwechsle ich glaube ich gerade was, aber egal. Nun ist endlich mal wieder Urlaub, wie immer mit endlos viel laufen.
Bevor ich aber über Sperren erzähle die keine sind, muss ich euch über meinen Nachwuchs-Azubi Manu berichten. Das ist ja nun wohl Manuels erster Urlaub in seinem bisher jungen Leben, er hatte gehörige Anlaufschwierigkeiten. Selbst Ely, mein Azubi im 1. Lehrjahr, versteht das mit dem Wohnwagen schon. Manu, Betten und Sofa gibts es wie zu Hause auch hier im Wohnwagen. Und man darf hier genauso straffrei darauf herumlungern, wie zu Hause. Nein, da musste man dem Riesenbaby erst mal eine große Windel anziehen, damit es sich vor Angst nicht in die "Hose" macht und dann ging es mit Leinenträger-Lift aufs Bett. Was soll ich euch sagen? Kein Malheur - sondern sofort vorwarnungslos eingeschlafen. Diese Jugend von heute, hält auch nichts mehr aus.
Inzwischen scheint Manu das Leben in Wohnwagen und Vorzelt begriffen zu haben, auch Fressen kann er nun wieder zuverlässig. Ich hatte mich immer so über seine Portion gefreut, die ich nie bekommen habe.
Auch die Leinenträger sind mal wieder erwartungsgemäß komisch: Sprechen von Sperren und Talsperren - ich verstehe nur Bahnhof. Kommt doch eh nur wieder sinnlos herum latschen dabei raus. Und wieso geht man einen Weg, wenn man schon weiß, dass er gesperrt ist? Und dann läuft man nur über einen hohe, breite Brücke über einen See. Bei dem warmen Wetter, ist der heftige Windzug auf diesen Bauwerken doch äußerst willkommen.
[Anmerkung der Leinenträger:] Wir besuchten am Sonntag die Vorsperre Eibenstock/Schönheiderhammer. An dieser Stelle wird Oberflächentreibgut aussoriert. Der riesige Stausee der Talsperre Eibenstock ist ein riesiger Trinkwasserspeicher (Sollspeicher 74,65 Millionen Kubikmeter, bis Dammkrone 82,9 Millionen Kubikmeter Wasser) hier für die Region Erzgebirge und dient dem Hochwasserschutz. Die Eibenstocker Talsperre ist die größte Talsperre in ganz Sachsen.
Und jetzt zu Dir Lottl: eine Talsperre sperrt das Wasser aus dem Tal aus - daher Talsperre.

undefined
Vorsperre Eibenstock/Schönheiderhammer

undefined

Wanderung durch's Eriskircher Ried

Jul 042022

Das Eriskircher Ried am Nordufer des Bodensee's ist das größte Naturschutzgebiet am deutschen Oberseeufer. Dieses galt es für uns am Samstag zu erwandern. Angenehme Temperaturen, ein erfrischendes Lüftchen vom Bodensee her und traumhafte Landschaft machten unsere Wanderung zu einem echten Erlebnis. Das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried ist definitiv auch von weiterher einen Besuch wert.
Wir begannen unsere Wanderung in Eriskirch direkt, wanderten am Naturschutzzentrum am Bahnhof vorbei, zweigten dann ins Ried ab und wanderten durch's Naturschutzgebiet. Unser Rückweg führte uns mehrmals über den Schussen und einen Pfad im Auenwald entlang, vorbei an den typischen Bodensee-Obst Streuobstwiesen zurück zu unserem Startpunkt.
Die Strecke bot immer wieder Schatten und die ein oder andere Bank lud zu einem kurzem Päuschen ein.

undefined

undefined

Burg Derneck

Jun 272022

Am Samstag besuchten wir Burg Derneck im Landkreis Reutlingen, hoch über dem großen Lautertal. Eine kleine, aber wirklich feine Burg mit Burgschänke. Das war nun Manuels erster Ausflug auf eine Burg. Die Burg ist im Besitz des Schwäbischen Albvereins und dieser betreibt dort ein Wanderheim mit Übernachtsmöglichkeiten sowie die Burgschänke. Es war, wohl aufgrund des heißen Wetters wenig los, und daher ideal um Manu mal eine Burg zu zeigen, die nicht überlaufen ist. Ely wird auch langsam um einiges cooler und war sehr interessiert, was es dort alles zu sehen gab.

undefined

undefined

3... 2... 1... Action

Jun 202022

Wenn Manu mit den Mädels mit rennt, dann geht wirklich die Post ab. Als Fotograf muss man da schon ziemlich angstfrei sein, wenn die 3 auf einen zu rennen, denn Manu hat weder seine Geschwindigkeit noch seinen Körper hundertprozentig im Griff. Ely und Carlotta sind Meister im ausweichen, Manu ist Meister im geradeaus dahin brettern.
Es ist so schön zu sehen wie viel Spaß die Windbeutel Morgens im Garten haben.

undefined

undefined

Ely spielt

Jun 302022

Ely beginnt nun nicht nur mit Carlotta immer wildere Rennspiele zu unternehmen, sondern nun auch wirklich bewusst mit etwas im Garten zu spielen. Sie spielt mit richtiger Freude mit kleinen, heruntergefallenen Äpfelchen. Dabei werden die Äpfel in die Luft geworfen, wieder aufgefangen und auch ausgelassen hinterher gejagt. Uns geht einfach das Herz auf, ob dieser tollen Entwicklung von Ely.

undefined

undefined

Rundweg am Kocherursprung

Mai 282022

Wir waren 2019 schon einmal am Ursprung der weißen Kocher. Da das Wetter am Donnerstag, dem Feiertag, als nicht sonnig und heiß angekündigt waren, dachten wir uns ideal den Kocherursprung mit einer kleinen Wanderung zu verbinden. Die Mädels waren frisch geimpft, daher war es eh ratsam nur eine ganz kleine Tour zu laufen und Anstrengung im Sinne von Auf- und Abstiegen gänzlich zu vermeiden. Der Rundweg war sehr gemütlich und eben. Genau das richtige für den Moment.

undefined

undefined

Do-it-Yourself: Palettenliegen für die Hunde

Mai 252022

Eine Europalette als Unterbau für einen Hundeliegenplatz im Garten, war ein spontaner Einfall von uns. Immer wieder hatten wir diversen bereits vorlackierte Euro-Paletten zum "Gartenmöbel-Bau" gesehen. Uns störte aber die schlechte Verarbeitung, die aber durchaus dem Massenprodukt Europalette entspricht. Das zweite Hindernis war, dass wir die Palette größenmäßig nicht ins Auto bekamen und der Versand einer fertigen Palette teurer war als die komplette Palette. Also folgte mal wieder eine intensive Recherche im Netz und wir stießen auf dem Euro-Paletten-Bausatz von Schroth Home aus Bayern. Hier war das Holz der Palette bereits gehobelt und geschliffen. Und die Qualität war so gut, dass wir sofort mit dem Lackieren beginnen konnten. Nicht zu übersehender Vorteil, dass dieser Bausatz ohne Versandkosten geliefert wird.
Riesiger Vorteil des Bausatzes ist, dass bis auf die vorbereitete Montage der jeweils 3 Holzklötze auf den 3 Palettenstegen alle weiteren Verbindungen geschraubt werden. Es liegen entsprechende Schrauben und sogar der passende Bit für den Akkuschrauber bei. Um die Palette möglichst haltbar zu machen, haben wir alle Teile mit 2K (2-Komponenten) PU-Lack lackiert. Bei einer Holzpalette empfiehlt sich 2-Komponenten-Lack , da er nicht durch Verdampfen von Lösungsmitteln fest wird, sondern durch die chemische Reaktion der 2 Komponenten, was zu einem schnellen und guten Ergebnis führt.

Was wird alles zum fertigstellen des Bausatzes benötigt?

- Bohrer mit 3 mm und 4 mm Durchmesser, die kleinen Löcher kommen in die Holzklötze, die großen Löcher in die Bretter. Es empfiehlt sich dringend eine Bohrschablone anzufertigen. Es müssen immer zwei Bretter übereinander mit den Holzklötzen an den Palettenstegen verschraubt werden. Mit einer Schablone kann man hier auf leichte Art passende Löcher für die Schraubverbindung schaffen. Und es sieht dann auch gleichmäßig aus.
- leistungsfähiger Akkuschrauber
- Schraubzwingen um die Verbindungen vor dem Verschrauben zu fixieren
- Maßband/Meterstab
- Schaumstoffroller und Pinsel zum lackieren
- Abrollschale für den Schaumstoffroller
- Mischgefäß für den Lack (eine Gips-Schale funktioniert hervorragend)
- Digitalwaage
- Einmalhandschuhe sehr dringend zu empfehlen
- aus dem Karton des Bausatzes lässt sich prima eine Unterlagen zum Trocknen der lackierten Teile schaffen
- 2 Montage-Böcke
- Abdeckfolie

undefined
Wir haben unseren 2 Paletten-Bausätze von Schroth Home.

undefined
Nach dem Lackieren ca. 60 bis 90 Minuten trocknen lassen. Umso wärmer und sonniger, umso schneller härtet der 2-Komponenten Lack aus.

Durch die Weinberge in Hagnau am Bodensee

Mai 162022

Am Samstag zog es uns bei strahlendem Sonnenschein wieder an den Bodensee, diesmal nach Hagnau. Wir liefen mit den Galgo's eine traumhafte Runde durch die Weinberge bei Hagnau und durch Hagnau zurück. Erst wollten wir direkt an der Uferpromenade den Rückweg einläuten, aber das machten zahlreiche E-Biker mit ihrem rücksichtslosem Verhalten absolut unmöglich. Also "schlugen" wir uns auf Nebenstraßen zurück, um dann an der Schneeball-Säule vor einer Kirche auf eine Hochzeitsgesellschaft zu treffen samt Blasmusik. Wir "flüchteten" uns aufgrund der Lautstärke für die Hunde kurz in eine Bank-Filiale. Hinter 2 Glasschiebetüren war himmlische Ruhe. Auch wenn wir nun auf der Überwachungskamera der Bank zu sehen sind und den Bankmitarbeitern eventuell Fragezeichen im Gesicht stehen, warum 3 Windhunde mit Besitzer minutenlang im SB-Raum der Bank stehen ohne Kontoauszüge zu drucken oder Geld abzuheben. Dafür war es dort schön kühl. Wenige Minuten später war das Spektakel vor der St. Johan Baptist-Kirche vorbei und wir konnten vollends den Rückweg gen' Auto antreten.

undefined

undefined

M.A.N.U.E.L.: Munter, außergewöhnlich, neugierig, unkompliziert, einfältig, lustig

Mai 202022

So kurze Zeit nach Flet's Tod hätte ich nicht gedacht, dass es jemals wieder einen Seelenhund für mich geben kann, der mich so sehr berührt wie Flet es getan hat. Mit Manu wurde ich eines besseren belehrt. Vom ersten Moment an als wir ihn in der Auffangstation der Galgorettung besuchten, blickte er mir in die Seele ich in seine. Ein Bild von einem Rüde, groß und muskulös, aber unsicher und unterwürfig.
Auf der einen Seite ist er das große Kind, dass nun seine Jugend etwas nachholen möchte, ganz kurz unbeschwerte Momente genießen kann, sich langsam für Spielzeug interessiert, neugierig durchs Haus stromert und alles genauestens abschnüffelt, wie ein Ziegenbock durch den Garten hüpft, grobmotorisch und etwas tollpatschig. Manu ist sensibel und würde niemals aufbegehren. Er wirkt auf uns oftmals so schutzlos in unserer Welt, für ihn fremden Welt, dass man ihn einfach knuddeln muss. Einiges dieser neuen Welt hat er bereits schon kennen gelernt und ist an allem, was man mit ihm macht, wenn er seine Sicherheit gefunden hat, sehr interessiert. Niemals ist er in seiner Art aufdringlich oder fordernd. 
Auf der annderen Seite ist er sehr unsicher, hat nie mit Menschen in einem Haus gelebt - findet das nun aber äußerst spannend - kleinste Maßregelungen von Carlotta bringen ihn dann aber völlig aus dem Konzept und er ist dann eine Weile von der Rolle. Ein fester täglicher Ablauf ist auch bei Manu das A und O um ihm Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Mit Männern ist er noch skeptisch. 
Manuel ist mein Kuschelbär, Clown und auf dem Fuß-Sitzer und "geradeaus-durch-den-Garten-Bretterer", weil Kurven laufen noch nicht so sein Ding ist. 

undefined

undefined

Ely's Entwicklung

Mai 122022

Vorrangig soll es nun in diesem Blog-Eintrag um Ely's Entwicklung in den letzten 9 Monaten gehen. Die Bilder von Carlotta habe ich einfach so noch darunter gemischt. Der Beginn mit Ely ist hier nachzulesen.
Wenn wir uns zurück erinnern, wie Ely war als sie zu uns kam und wie sich nun bis heute entwickelt hat, ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. So schlimm mache Dinge sind, die passieren so ein Katalysator für positives können sie auch sein. Unser heftiger Autounfall im Januar und Flet's plötzlicher Tod zwei Tage später war für uns alle ein schlimmer Schock. Wir vermuteten, dass Carlotta schrecklich trauern würde, hat sie doch 5 Jahre mit Flet eng zusammengelebt. Ihre Trauer versteckte sie, packte eher viel mehr den Clown aus, überspielte vieles - im wahrsten Sinne des Wortes. Carlotta versuchte uns aufzumuntern und noch lustiger zu sein, als eh schon. Ely trauerte ganz deutlich. Sie fraß zwar, aber zog sich in gewisser Weise zurück und es wirkte als würde sie grübeln. 2 Wochen nach Flet's Tod, machte Ely den ersten Entwicklungssprung. Sie wurde mir gegenüber viel zugänglicher, alle Abläufe mit ihr klappten einfach besser. Und so ging es Sprung um Sprung weiter. Wir hätten uns niemals träumen lassen, dass Ely ausgelassen mit richtiger Lebensfreude in den Augen mit Carlotta im Garten wilde Rennspiele veranstaltet. Menschen verlieren immer mehr ihre Gruseligkeit und Ely kann Menschenbegegnungen, wenn wir mit ihr stehen bleiben und sie beobachten kann, schon souverän meistern. Ab und zu können wir auch schon an fremden Menschen einfach vorbei gehen und Ely empfindet es nicht mehr als allzu bedrohlich. Ely wird von Woche zu Woche humorvoller. Wir haben einen kleinen bunten Plüschball, den sie gerne mag. Sie spielt damit zwar nicht, aber es ist ihr wichtig, dass er in ihrer Nähe liegt. In übermütigen Momenten, fängt sie den Ball auch, wenn man ihn ihr zu wirft und hat sichtlich Spaß daran.
Wir freuen uns so sehr über Ely's bisherige Entwicklung bei uns. Es macht riesige Freude Ely immer mehr aufblühen zu sehen und zu sehen wie sie ihr altes Leben immer ein kleines Stückchen mehr hinter sich verblassen lässt.
Oftmals liegt Ely auf dem Sofa oder in "ihrem" heiß geliebten Kinderbett, schaut sich um, als könnte sie das Glück ihres neuen Lebens kaum begreifen.

undefined

undefined

Unser alter Kirschbaum

Mai 042022

...ist Brutstätte für viele Vögel, der Efeu und die Kirschen sind Nahrung für Hummeln und Bienen. Das wir diesen Baum so zuwachsen lassen ist unser Beitrag zum Umweltschutz.
Momentan geht es in dem Vogel-Wolkenkratzer hoch her, es wird im Minutentakt ein- und ausgeflogen, Nistmaterial hinein gezerrt, laut gesungen und sich um die Weibchen gestritten. Da mussten Manu und Carlotta mal genauer hinschauen...

undefined
Manu: "Da geht was ab...".

undefined
Manu: "...da muss ich schnell hin!".

Wandern oder 3 Galgo's auf der Pirsch?

Apr 212022

geschrieben von Ely

So nun liebe Leser, jetzt nach einem dreiviertel Jahr Aufenthalt melde ich, Ely, mich mal zu Wort. Ich muss ja zugeben, mit euren Wochenend-Wanderungen, habe ich bisher nicht so viel anfangen können. Also ich muss schon sagen, bei welchem Jagdvolk bin ich denn hier gelandet, die bringen es ja noch nicht mal fertig Wild aufzustöbern. Und wenn, dann war die Wildsichtung äußerster Zufall. Wie heißt es immer so schön? Mit dem Alter wächst auch die Erfahrung. Wenn es ums jagen geht, da kann ich eine ganze Menge Erfahrung beisteuern.
Aber die letzten 2, 3 Ausflüge haben Licht am Ende des Tunnels erkennen lassen. Die Tour-Planung für unsere Ostermontag's Wanderung hat mal ausnahmsweise der Leinenträger gemacht und siehe da, da geht der Punk ab. Kaum mal so richtig los gelaufen, waren wir doch gleich mal von einer großen Anzahl Rehe umgeben. So richtig mitbekommen habe ich es erst, weil die Leinenträger nervös durch die Landschaft schauten und manchmal ist es ja auch ratsam es ihnen gleich zu tun. [Anmerkung der Leinenträger: Aktueller Abstand zu den ca. 15 Rehen 150 Meter.] Aber so richtig Spaß wollte erstmal nicht aufkommen. Da das Rehvolk auch nur herum stand. Wie heißt es so schön, wer Geduld hat wird belohnt! Da machte sich doch eine Gruppe von 10 Rehen auf uns zur Jagd aufzufordern. Das war so offensichtlich, dass sogar unsere Schnarchnase Manu es kapiert hat, dass es da was jagdbares gibt.
Hey Lottl, lass die Schreierei - du verscheuchst die Rehe ja richtig. Prima, da haben wir den Salat, die Leinenträger sind er Meinung das das Wild bereits zu weit weg ist um sich auf die Pirsch zu begeben. Da konnte ich noch soweit auf Kopfhöhe des Leinenträgers hoch springen, mich in der Luft drehen und herumwirbeln, jagen durfte ich trotzdem nicht. Und Manu, nur der reine Vorwärtsdrang befreit dich nicht aus dem Geschirr.
Die ganze Aufregerei hilft nichts, also Krone richten - weiter laufen - auf die nächste Gelegenheit warten. Mehrere Galgosprünge weiter, war da schon wieder eine Rehversammlung. Aber so richtig Bock, uns Galgo's eine Jagdeinladung auszusprechen, war bei den Rehen nicht. Also weiterlaufen und abwarten...
Ich denke, den Manu muss ich mal unter meine Fittiche nehmen, denn so richtig drauf hat er es nicht. Da saßen neben unseren Weg, in so einem Wiesetümpel, zwei von denen Plantschfeder-Flattertieren und krakelten munter umher. Manu wollte schon gleich losstürmen, aber mein dezenter Hinweise an ihn mit: "...die erwischt du nie!", sollte recht behalten. Denn er konnte noch nicht mal los laufen da sind die Plantschfeder-Flattertiere davon geflogen. [Anmerkung der Redaktion: Gemeint sind Wildgänse]
Sollten die Leinenträger tatsächlich doch noch gelernt haben, was für uns Galgo's Spaß heißt? Da wurde doch glatt vom Weg in die nächste Donauried-Wiese abgezweigt, über einen kleinen Wassergraben gehüpft und weiter querfeldein gelaufen. Hmm, schade, keiner der Flitzeviecher mit den langen Ohren da gewesen. Ansich waren die Leinenträger auf der Wiese gar nicht so verkehrt, die Lokation hätte gepasst, aber leider nix da.
[Anmerkung der Leinenträger: Der Abzweig in die Wiese war eine reine Vorsichtsmaßnahme, da die Galgo-Nerven schon zum zerreißen gespannt waren und wir frontal auf ein Reh in nicht allzu großer Ferne zu liefen. Da war der Wechsel auf einen parallelen Feldweg eine sehr willkommene Gelegenheit.]
Der Leinenträger war aber wirklich ein ambitionierter Streckenplaner, es war dann gut, das nichts mehr zum jagen auftauchte. Wir mussten alle 3 unsere Kräfte gut einteilen und waren heilfroh, in der Ferne die selbst rollende Blechbüchse zu sehen. Puhh, dass war weit. 9,4 Kilometer später kamen wir glücklich, aber müde zurück am Auto an.

undefined
Im Donaumoos

undefined

3 Galgo's im Schnee

Apr 042022

Der kleine Wintereinbruch vergangene Woche, des einen Freud des anderen Leid. Manu brauchte einige Tage um sich mit der Materie Schnee zu akklimatisieren (in Andalusien schneit es höchst selten) - denn er war eine Weile strikt der Meinung, wenn es draußen weiß ist kann man kein Geschäft erledigen. Nachdem er fest gestellt hat, ewig einhalten ist auch keine Lösung - wurde es von Tag zu Tag besser.
Es ist immer wieder lustig wie unterschiedlich Hunde auf ihren ersten Schnee reagieren: Flet war bei Schnee immer völlig gaga und durchgeknallt. Carlotta stakste durch ihren ersten Schnee wie ein Stroch im Salat. Ely guckte doof und dann war es ihr auch egal. Für Manu dagegen war Schnee ein halber Weltuntergang. Am Sonntag, bei traumhaften Sonnenschein, traute er sich dann doch mit den Mädels etwas Spaß zu haben.

undefined

undefined

Flet hat seine letzte Ruhe gefunden

Mär 282022

Letzte Woche bekamen wir Flet's Urne. Die Urne symbolisiert einen Sonnenuntergang, da Flet ein Sonnenanbeter war und am liebsten, egal wo, in der Sonne lag.. Die Sonne war Flet's Element von Welpentagen an. Jetzt ist er wieder mit seiner geliebten Sonne vereint. Nun hat unser geliebter Schatz seine letzte Ruhestätte gefunden und wir hoffen, nun auch selbst seinen Tod verarbeiten zu können und einen Abschluss zu finden.
An jedem Sonnentag denken wir an Dich, du unser Sonnenkind.
Ruhe in Frieden.

undefined

undefined

Dinkel-Pansenbrot-Dieb

Mär 232022

Kaum geht man mit Manu wandern, ist er nicht nur müde sondern auch noch viel hungriger als sonst. Manu stellte in der Nacht Samstag auf Sonntag fest, dass er trotz Spätportion Trockenfutter gegen 22 Uhr des nachts noch hungrig war. Und was macht unser Spitzbub?
Stibitz sich aus der Speisekammer einen original verschlossene 4 kg schwere Packung Bubeck Dinkel-Pansenbrot. Diese Packung hat er bis zu seinem neuen lieblings Schlafplatz getragen, damit man ihn nicht hört. Vor einem der Tagesbetten hat er erstmal den Karton aufgerissen, den Plastiksack mit den Dinkel-Pansenbrot rausgezerrt, geöffnet und passend in der Ecke zwischen Tagesbett und Kinderbett aufgerecht hingestellt. Dann legte er sich aufs Tagesbett und mampfte wie aus einer Chipstüte genüsslich, dass Dinkel-Pansenbrot.
Die Bescherung fanden wir um 06:30 Uhr und einen seelig, tief schlafenden Manu zwischen jede Menge Krümmel auf dem Tagesbett. Erstmal geschaut ob alle Kartonstücke vollständig vorhanden sind und auch vom Plastiksack fehlte kein Stück. Ein nachwiegen des Pansenbrots ergab, eine Futtermenge von 200 g für Manu. MEMO an uns: Speisekammertür über Nacht nun schließen! Und Tagesfuttermenge weiter erhöhen ;-)
Um 9 Uhr dann beim Aufstehen, empfing mich Manu mit einem herzhaften Rülpser.

undefined
Der zerfetzte Karton

undefined
Die sichergestellte, aufgerissene Tüte.

Mauertal reverse

Mär 212022

Im vergangenen Jahr Anfang September waren wir schon einmal im Mauertal wandern. Dabei ist uns schon aufgefallen, dass es noch einen zweiten Teil des Tals gibt, das Wenzeltal, das erwandert werden kann. Das Wenzeltal wollten wir uns nicht entgehen lassen und zogen so mit den Galgos los. Um zum Abzweig des Wenzeltals zu kommen, begannen wir die ursprüngliche Mauertal-Runde rückwärts, mit Startpunkt am Staudamm. Der erste Teil des Weges führte moderat bergan, war aber noch soweit vom Höhenzug Mauertal/Wenzeltal windgeschützt. Dabei konnten wir natürlich erneut den traumhaften Blick ins malerische Mauertal genießen. Plötzlich hoppelte ein Feldhase des Weges und querte diesen. Meister Lampe brachte mal ordentlich Aufregung in unsere Galgo-Gruppe. Als wir an dem Abzweig zum Wenzeltal ankamen, merkten wir wie stark der Wind eigentlich war, vor dem uns der Höhenzug bisher geschützt hatte. Wir entschlossen uns, uns das Wenzeltal für ein nächstes Mal aufzusparen und wanderten die Mauertal-Runde in ihrer ursprünglichen Form einfach rückwärts. Lieber den Wind im Rücken, als mitten im Gesicht.
Wir hatten ungefähr den halben Weg im Mauertal zurück gelegt und kamen in einen weit einsehbaren Bereich des Tals, mit offenen Steilhängen als Heideflächen. Was natürlich wieder eine mega Party zwischen den Galgos auslöste, waren 2 sich spurtende Rehe an einem Steilhang des Tals in perfekter Galgo-Jagdentfernung. Es dauert mehrere Minuten um wieder Ruhe rein zu bringen, da die Geduld endlich jagen zu dürften seit dem Feldhasen gut aufgebraucht war. Ely war äußerst ungehalten sich nicht um die Rehe kümmern zu dürfen und Manu setzte sich aus Frust auf den Hintern und beschloss einfach auf die Rehe zu warten. Wir konnten Ely wie Manu zu weiterwandern bewegen. Dank unserer Sicherheitsgeschirre konnten wir die Galgo-Bande prima im Zaum halten, nur beim Leinenmaterial müssen wir noch etwas nachfeilen.

undefined

undefined

Bienvenido Manuel

Mär 142022

Erst nicht ins Auto einsteigen wollen, dann den Kopf im Zwischenräume stecken die dafür nicht vorgesehen sind - vom Kofferraum zu den Mädels auf die Rückbank umsteigen und zu Hause nicht aussteigen wollen. Du bist so ein Bub! Im Haus wurde rotzfrech jeder Raum inspiziert, die Nase überall reingesteckt. Aber sich dann von dem Mädels erschrecken lassen und kleine Brötchen backend auf dem Hintern sitzen. Neugierig ist Manuel auf alle Fälle mal. Und den Schmuse- und Kuschelbär hat Manuel dann auch ganz schnell ausgepackt, nachdem er das Sofa erobert hat. Die Mädels flößen ihm einen Heidenrespekt ein, im Dunkeln spielen Carlotta und Ely mit ihm Geisterbahn. Aus dem Nichts im Schein der Taschenlampe auftauchen und in der Dunkelheit wieder verschwinden. Auf gut bayrisch könnte man nun sagen: "Da setzt di nida!". Ein gewisses Schmunzeln kann man sich da dann nicht verkneifen, da Manuel sonst eher den abgeklärten, coolen Checker-Bub gibt. Es gibt da auch so nette Dinge wie das einschalten des Fernsehers: schlagartig sitzen der Leinenträgerin 26 kg Galgo-Bub schlotternd auf dem Schloß. Botschaft: ganz dringend festhalten und gaaanz lieb haben. Also üben wir nun Fernseh schauen.
Zum Thema Radio hören ist es etwas anders: man verlässt beim Einschalten des Radios erstmal schnell den Raum und kommt nach einer Stunde wieder, denn jetzt hat man sich daran gewöhnt.
Selbst Ely hat ihr Mutterherz entdeckt und nimmt den Bub an ihre schwarze Pfote.
So Manu, nun fleißig die Menschenwelt entdecken, neugierig und interessiert genug bist du. Und du wirst sehen, dass geht schneller als du glaubst!

undefined

undefined

Achtung: Wartungsarbeiten!

Feb 262022

Im Zeitraum von Samstag, 26.02. bis Freitag 04.03.2022 kommt es aufgrund von Arbeiten an der elektrischen Anlage immer wieder zu kurzzeitigen Ausfällen unseres Blogs.

Wir bitten um Geduld. Die Ausfälle und nicht Erreichbarkeiten sollten sich im Stunden-Fenster bewegen. Wir bitten hierfür um euer Verständnis!

11 Jahre Windbeutelblog

Feb 282022

Warum schreibe ich über unser 11-jähriges Blog-Jubiläum? Ganz einfach, ich habe letztes Jahr das 10-jährige Jubiläum schlichtweg vergessen ;-)

Eine Webseite hatte Flet schon, als er am 06.07.2008 bei uns einzog. Damals noch über ein Homepage-Baukasten-System und sehr improvisiert über Tabellen, um dem damaligen "Blog" einen Rahmen zu geben. Unsere lustigen Texte und Erlebnisse eroberten sich rasch einen Leserkreis. 2008 bloggten wir noch lang nicht so regelmäßig und umfangreich wie heute. Oftmals nur einen Blog-Eintrag pro Monat, häufig noch weniger. Auch mit Video-Bearbeitung war nicht viel drin, Youtube existierte zwar schon, aber die passende Hardware und ordentliche Kamera's waren nicht im Haushalt. Mit der Zeit des Schreibens und Fotos improvisiert veröffentlichen wuchs ab 2011 der Wunsch, eine ordentliche Webseite zu haben.
Der Leinenträger wäre nicht der Leinenträger, wenn er als IT-System-Ingenieur nicht sofort ein Konzept im Kopf hätte, seine HTML-Programmierkenntnisse herauskramt und los legt. 3 Wochen später war whippet-fletcher.de geboren. Noch als klassische Webseite programmiert mit eingebundenem Blog. So ging am 28.02.2011 der erste Blog-Eintrag online.
Es begann eine Zeit der Entwicklung im Punkto Webseiten-Programmierung und führen eines Blogs. Es machte immer mehr Spaß und whippet-fletcher.de entwickelte sich zum Online-Tagebuch für unsere Erlebnisse mit Flet. 2017 gab es einen Umbruch, zum einen da Carlotta bei uns einzog und zum anderen, weil unser Server-Provider unser Blog-Script nicht mehr unterstützte. Wir sicherten den Blog und alle Bilder. In mühsamer Kleinarbeit übernahm ich in 3 Wochen mit ca. 10 Stunden vor dem Rechner täglich alle alten Inhalte (Texte und ca. 4.000 Bilder) in ein neues Blog-Script. Einige alte, irrelevante Inhalte flogen raus, dafür übernahm ich noch einige frühere Inhalte aus unserem allerersten Blog aus den Jahren 2008 und 2010. Bis März 2018 gab es auch wieder eine Galerie, ein Gästebuch, ein neues Banner, eine Link-Liste sowie ein Kontakt-Formular. Im Mai 2018 tauchte ein arbeitsintensives Schreckgespenst am Horizont auf, die DSGVO, die Datenschutzgrund-Verordnung. Als Webseiten-Betreiber, auch eines rein privaten Blogs, mussten wir uns damit befassen und eine Datenschutzerkärung erstellen. Das bescherte uns das ein oder andere graue Haar, bis die Datenschutzerklärung auf unsere Webseite mit Blog und Youtube-Inhalten passend war. Bis Oktober 2018 hatten wir den kompletten Refresh unserer Seite vollzogen. Im Dezember 2019 gab es die nächste Neuerung, aus whippet-fletcher.de wird Windbeutelblog.de - ein Schritt, der uns sehr gefreut hat und den wir bis heute nicht bereut haben.
Im Juni 2021 vollzogen wir die letzte Konsequenz im Betrieb eines eigenen Blogs, wir verabschiedeten uns von unserem bisherigen Webserver-Betreiber und hosteten unseren Blog von da an selbst auf einem eigenen Server. Ohne den Leinenträger wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen, denn es braucht doch ein gewisses Know-How zu dem Thema, was auch Server-Wartung, Pflege etc. betrifft. In diesem letztem Umzug unseres Blog auf einen eigenen Server, verabschiedeten wir uns auch endgültig von dem bisherigen Webseiten-Konzept und wandelten unseren Blog in einen solchen um.

Seit nun 11 Jahren bloggen wir mit viel Freude und Herzblut. Ab und zu passiert es auch, dass wir etwas älteres im Blog suchen und dann im Lesen unserer alten Beträge versumpfen und uns kringelig lachen. Bloggen macht uns nach wie vor viel Spaß, es ist ein Festhalten von unseren Erlebnissen, Urlauben, Ausflügen, Wanderungen etc. mit unseren geliebten Windbeutel.

Unser Leserkreis wurde mit den Jahren größer, über Landesgrenzen hinaus. Unsere Urlaubs-Logbücher wurden zum Kult. Wir bedanken uns bei unseren Lesern, die in 11 Jahren bisher ähnlich viel Spaß hatten wie wir mit Windbeutelblog.de. 

Happy Birthday Ely

Mär 162022

Liebe Ely,

heute wirst Du stolze 8 Jahre alt. Seit fast 7 Monaten lebst Du bei uns und bereicherst unser Leben. Viel durften wir durch Dich noch lernen - viel lerntest Du von uns. Deine sanfte, unaufdringliche Art, Dein zuckersüßer Blick und Dein lack-schwarzes Fell machen dich aus. Viel gibt es noch zu entdecken in unserer Welt und zu lernen. Wir wünschen uns noch viele, schöne Jahre mit Dir - du süßestes Ely der Welt!

PS: Du bist die penibelste Beamtin im Zeitmanagement die wir bisher kennengelernt haben.

undefined

Große Bachtal-Tour

Feb 092022

Im Bachtal waren wir schon letzten Sommer unterwegs. Da die Ecke rund um Staufen und Syrgenstein aber so nah ist und es am Samstag halbwegs trocken und sonnig war zogen wir mit den Galgo's los. Laufen und den Kopf frei bekommen von allem was die letzten Wochen war, lautete unser Motto. Da drei Waldwege wegen Forstarbeiten gesperrt waren, wurde unsere Runde immer größer und größer. Zurück an unserem Startpunkt, dem Sportverein von Staufen, waren wir knapp 10 km gelaufen.

undefined

undefined

Sylvianne's Fletcher 09.03.2008 - 24.01.2022

Jan 292022

Montag den 24.01.2022 hat Flet seine letzte Reise über die Regenbogenbrücke angetreten und ist für immer friedlich und schmerzfrei eingeschlafen. Sein Verlust trifft uns sehr plötzlich und erschüttert uns bis ins Mark. Flet wurde 13 Jahre, 10 Monate und 15 Tage alt.

Du fehlst uns und deinen Mädels unendlich alter Mann!

undefined

Ely zu Besuch im Autohaus

Jan 192022

Manchmal bringen alltägliche Dinge enormes Übungs/Trainingpotenzial. Da bei unserem Transit wieder Reifen tauschen von der Vorderachse auf die Hinterachse anstand, haben wir diese Chance gleich genutzt. Das kleine, im Familienbetrieb geführte Autohaus Schauz ist mit Hunden generell absolut unkompliziert und unsere Windbeutel sind dort gern gesehene Gäste. Dort herrscht nie große Hektik, so auch diesmal. Wir saßen mit den Hunden völlig alleine im Verkaufsraum, da der Geschäftsführer in der Werkstatt werkelte. Für Carlotta sowie für Flet war das alles nix neues. Flet suchte sich gleich einen Läufer und legte sich ab. Carlotta, unsere Shopping-Queen wollte lieber an langer Leine das Autohaus erkunden. Wir konnten Lottl glücklicherweise davon abhalten sich in der Werkstatt und in den Büros auch gleich um zu sehen. Von Lottls Neugier wurde sogar Ely angesteckt und schaute sich den Verkaufsraum auf Lottls Geruchsspur doch etwas genauer an. Wir waren sehr positiv überrascht, dass Ely den Besuch ganz ruhig, ohne Panik und Angst wegsteckte. Nach ca. 30 Minuten war unser Besuch dort beendet und Ely war kopfmäßig der Eindrücke wegen einfach durch. Schnell wieder in den großen roten Transporter hüpfen und heim fahren um das erlebte auf dem Sofa zu verarbeiten.

Wir danken der Familie Schauz, dass wir bei Ihnen im Autohaus mit Ely üben durften.

undefined

undefined

Burgruine Neuravensburg

Jan 042022

Zur Abwechslung besuchen wir diese Ruine mal nicht doppelt, denn wir brauchten zu Neujahr einen Tapetenwechsel. Die Burgruine Neuravensburg liegt im Landkreis Ravensburg hoch über dem Ort Neuravensburg. Diesen Tapetenwechsel verbanden wir gleich mit einer neuen Übungseinheit für Ely. Für Carlotta und Flet war dieser Besuch tot langweilig, aber ein großer Kinderspielplatz zum Fuße der Burg mit entsprechendem Lärm und doch so einige Menschen im Freien um die Burg, stellte für Ely eine ordentliche Herausforderung dar. Bislang haben wir Ely bei unseren Spaziergängen und Ausflügen immer kurz mit dem Kommando "komm zu mir" eine Brücke bauen müssen, damit sie dicht neben uns stehend die nötige Sicherheit findet um Begegnungen mit fremden Menschen zu meistern. Es ist schön zu sehen, dass Ely dies nun ganz selbstverständlich von sich aus tut. Ely beurteilt dann kurz für sich die Lage, ob von den fremden Menschen nicht doch eine Gefahr ausgeht (in der Regel nie der Fall) und dann geht sie mit uns ruhig weiter.
In der Außenansicht sieht das natürlich lustig aus, denn es sieht so aus, als würde Ely hören wie ein Schäferhund und sofort, wenn Menschen entgegen kommen, macht sie kehrt und steht dicht bei uns. Das dieser Gehorsam eigentlich nur eine Angst- und Unsicherheitsbewältigung ist, kann sie dabei so elegant überspielen, dass wir des öfteren von Spaziergängern zu hören bekommen haben: "...der Hund hört aber gut!".
Auf die Art werden skeptische Blicke zu großer, schwarzer Hund natürlich sofort ausgehebelt, da sich Ely natürlich extrem vorbildlich verhält. Uns stellt sich dann immer die Frage, wer nun vor wem mehr Angst hatte.
Als wir auf dem Rückweg an dem, inzwischen gut besuchtem Kinderspielplatz, abermals vorbei kamen, konnte man Ely ansehen, das die Trainingseinheit sehr anstrengend war und wir uns dort nur noch kurz aufhielten.

undefined

undefined

Sonnenschein im Wohnzimmer...

Mär 092022

...bedeutet immer sehr viel Wärme, aber auch gleißendes, hartes Licht. Ich mag es, genau dann zu fotografieren, denn die Bilder werden in der Belichtung einfach krass. Es lassen sich Details herausholen, jeder Druck auf den Auslöser ist eine Offenbarung des Lichts mit allen schönen und auch nicht zu beschönigenden Seiten.


undefined

Atom

Powered by Nibbleblog