Camping-Kurzurlaub: Akklimatisieren für Ely

Okt 132021

Nachdem wir dieses Jahr Urlaubstage für alles möglich verbretzelt haben, nur seltener für Urlaub, mussten nun Herbst ein paar Tage Kurzurlaub drin sein. Es bot sich gleich an, Ely einen Crashkurs in Sachen mobiler Wohndose angedeihen zu lassen. Mobiles Haus an den Harken und mit 14 Metern on Tour auf die schwäbische Alb.
Wir wären nicht wir, wenn alles beim ersten Mal An- und Abcampen in diesem Jahr wie am Schnürchen klappt. Tausendmal gemacht und nach 1 Jahr Campingpause doch wieder verkehrt. Wir haben eine neue Aktivkohle-Kartusche in den Wasserfilter eingesetzt, aber das Gehäuse nicht richtig zugeschraubt. Und so fluteten wir mit ein paar Litern den Wohnbereich. 3 patschnasse Handtücher später, war alles wieder trocken gelegt, die Kartusche zugeschraubt und der Wassertank gefüllt. Kurz noch Wohnutensilien einräumen, Zelt aufbauen und los geht‘s.
Pech für Flet, erst wollte Ely nicht in den Wohnwagen, und dann hat die Dame gleich das beste Liegeplätzchen besetzt.
Für Ely ist es nach der liebgewordenen Routine die letzten 7 Wochen zu Hause nun wieder eine riesige Umstellung. Flet und Lottl kennen das ja schon, Wohnwagen heißt also schon in der Früh aufstehen, essen und fertig machen zum Gassi gehen. Ely brauchte 2 Tage um wieder zu einem normalen Rhythmus zu finden. Die ersten 2 Tage konnte Ely nur abends bei Dunkelheit ihr großes Geschäft gemacht und dann musste sie unbeobachtet von Flet und Lottl sein. Seit heute Morgen, Sonntag (10.10.), geht alles wieder ganz normal, es dauert nur länger, da sie die fremde Umgebung stresst. Grundsätzlich sind die vielen fremden Menschen für Ely ein heftiger Stressfaktor. Ab und zu teilen Günter und ich die Hunde unter uns auf, um Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Ely ist es dann sehr unbehaglich und sie sucht das restliche Rudel, auch die Leinenträgerin vor der sie Angst hat. Nach wie vor sind wir bei 2 Schritte vorwärts, einer rückwärts.
Wir haben so schon den Eindruck, dass Ely sich hier im Wohnwagen eingewöhnt. Sie hat ihren Rückzugsplatz in Günters Bett gefunden und nicht wie wir dachten, in einer Ecke der Sitzecke. Nachts bauen wir die Sitzecke zum Bett um, dass die Hunde freie Platzwahl haben. Flet hat den Umbau sofort angenommen (auch wenn über Umwege, dazu gleich mehr), da er nicht mehr 70 cm hoch ins Bett springen muss, denn das schafft er nicht mehr.
In der ersten Nacht bildete sich Flet ein auf seinem Lieblingskissen unter dem Tisch schlafen zu müssen. Wenn der Tisch aber abgesenkt ist, gibt es von Tischkantenunterkante bis Boden noch ca. 30 cm Platz. Flet ist da hinten hinein gekrochen und hat sich auf sein Kissen gelegt. Beim wieder herauskriechen gabs Geschrei, weil er mit der Pfote unter den Staukästen hängen geblieben ist. Günter hat ihn dann auf das Umbaubett darüber gesetzt und ab da war klar, dass das viel besser ist.

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