Wental-Rundweg - die Landschaft

Jun 012021

Am Wochenende wollten wir uns mal das Wental mit einem kleinen Rundweg erwandern. Absolut sehenswert, dass Trockental nordwestlich von Steinheim am Albuch auf einer Karsthochfläche der Schwäbischen Alb. Wir erwanderten den südlichen Teil des Wentals, dass durch eine gut ein Kilometer lange Strecke mit unzähligen Felsen links und rechts des verschlugenen Weges gekennzeichnet ist. Der nördliche Teil des Wentals ist durch sein sogenanntes Felsenmeer bekannt, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt besuchen werden. Aber auch auf unserer südlichen Runde durchs Wental, sahen wir atemberaubende Natur, Wald und Wiesen wechselten sich ab. Wir kam auch an einem idyllischen Forsthaus Bibersohl vorbei, dass sehr verwunschen wirkte. Es war eine landschaftlich wirklich beeindruckende kleine Wanderung.

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Wir starteten am Landhhotel Wental auf dem dazugehörigen Wanderparkplatz in den Wald.

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Zum lernen ist man nie zu alt

Mai 262021

Neues dazu lernen klappt in jedem Alter, dauert nur manchmal vielleicht etwas länger. Bekanntes auffrischen und vertiefen ist auch wichtig. In der ersten Lektion unseres Trainings stand die Zuverlässigkeit des Rückrufs im eigenen Garten ganz oben auf der Prioritätenliste. Da Flet und Lottl sich nun mittlerweile zu Musterschülern, um nicht gar zu Strebern, gemausert haben, konnten wir nun zu Lektion 2 übergehen.
Nun war es an der Zeit, dass wir auf unserem Spaziergängen und Wanderungen am Wochenende zum einem Fixpunkt wurden, zu dem sie gerne jederzeit zurück kehren. Da beide Langnasen einen mächtigen Hetztrieb haben geht das natürlich nur mit einer Schleppleine am Geschirr. Carlotta hatte Flet bereits einen Schleppleinen-Spaziergang voraus. Flet verstand das Grundprinzip einer Schleppleine nach den ersten 500 Metern. Auf den restlichen gut 2 Kilometern des Spaziergangs am Fuße der Ofnethöhlen im Donau-Ries kamen dann die vorbereiteten Übungs-Leckerlis reichlich zum Einsatz um den Rückruf an der Schleppleine zu üben. Flet entfernte sich von uns aufgrund des doch fortgeschrittenen Alters eh nicht besonders weit, Carlotta nutze die Schleppleinenlänge bis zum letzten Zentimeter und musste so im Training die fast doppelte Strecke laufen ;-) Die anstrengende Kopfarbeit konnte man Flet deutlich anmerken, denn normalerweise sind 2,5 Kilometer Spaziergang für Flet ein Klacks. Bei Carlotta's erster Übungsrunde mit Schleppleine auf dem Spaziergang war es auch so. Mittlerweile ist es für Lottl eher ein spannendes Abenteuer, wann denn die Leinenträger wieder rufen und sie sich ihr Leckerli abholen kann.
Typisch jagerfahrener spanischer Windhund, scannt Carlotta bei offenen Feldflächen permanent ihre Umgebung genauestens, ob sie nicht doch irgendwo Hasenohren entdecken kann. Es ist sehr schön zu sehen, dass trotz dieser enormen Jagdleidenschaft, inzwischen ein Rückruf bei Carlotta im Gelände zügig funktioniert. Klar, dass könnte beim allerersten Rufen auf den Punkt funktionierten, aber ein Windhund ist nun mal kein Schäferhund oder Labrador. So macht natürlich für allen Beteiligten ein Spaziergang viel mehr Spaß, als an der 2-Meter-Lederleine. Es entsteht nun ein größeres Miteinander statt eines Nebeneinander her.
Sicher werden unsere beiden Kleintierjäger beim Spaziergang immer mindestens an der Schleppleine sein, aber auch wir Menschen sind nicht immer zu Hundertprozent zuverlässig und eine Unachtsamkeit oder ein Übersehen sind nicht so dramatisch, wenn die Windbeutel gelernt haben zuverlässig auf einen Rückruf zu hören.

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Burgruine Reußenstein - die Burg

Mai 192021

Vorletztes Wochenende verschlug es uns seit langem mal wieder auf eine Burgruine. Wir suchten uns diesmal die Ruine Reußenstein, hoch über dem Neidlinger Tal, aus. Gelegen auf 760 Metern über NN, handelt es sich bei der Ruine Reußenstein um eine Felsburg die sich auf der Landkreisgrenze zwischen den Landkreisen Esslingen und Göppingen befindet.
Eine schöne, verwinkelte Ruine mit jeder Menge Treppenstufen zu den unterschiedlichen Abschnitten der Burg. 
Der Mittel- und Südostfels der Burg ist für Kletterer frei gegeben. Von der Burg gibt es ein animiertes 3D-Modell, welches schön veranschaulicht wie hoch die Ruine Reußenstein ist. Um sich das anzusehen, nutzt man besser kein mobiles Endgerät.

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Die Ostseite der Ruine Reußenstein

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Burgruine Reußenstein - viele Treppen, Muskelkater & ein Burggespenst

Mai 122021

geschrieben von Flet

Endlich mal wieder ein Ausflug, nach nun 3 Wochen mit viel Ruhe für uns Windbeutel und viel Räumerei und Grundputzerei der Leinenträger. Ich denke das schlimmste haben die Zweibeiner überstanden. Carlotta und ich nehmen's einfach wie's kommt. Lottl findet wieder zu ihrer alten - oftmals überschwänglichen - Lustigkeit zurück. Bei mir ist alles wie immer, ich schlafe viel und wenn ich nicht schlafe habe ich entweder Hunger oder düddel durch den Garten.
Aber es gab nun doch wieder einen Ausflug, der einen angenehmen Tapetenwechsel für uns 4- und  die 2-Beiner darstellte. Es galt - mal wieder - die millionste Burgruine zu erkunden. Damit habe ich inzwischen ziemlich viel Übung und glaube alle Stadien von Ruinen zu kennen. Lottl ist immer noch bei so etwas aufgeregt und hipplig wie ein Junghund.
Die meisten Ruinen bedeuten viel Gekraxel, zumindest für einen so kleinen Windhund wie mich. Carlotta mit ihren Storchenbeinen erklimmt die unzähligen Stufen mühelos. Für mich war es sehr anstrengend, da das Erklimmen der Stufen oftmals nur durch ein hochhüpfen möglich war. Entsprechend der vielen, vielen Treppen hatte ich einen solchen Muskelkater, dass ich fast nicht mehr zur großen roten Kutsche zurück geschafft hätte. Aber ein Whippet kennt keinen Schmerz und ich bin kein Welpe mehr, der getragen werden muss, weil er nicht mehr kann. Also ging es für mich im Schleichgang zurück zum Kutschensammelplatz.
Das grusligste hätte ich nun fast vergessen. In irgendeinem der vielen Häusern ohne Dach [Anmerkung der Leinenträger: Er meint einen der vielen Burginnenhöfe] nahm ich plötzlich etwas war, konnte aber nichts sehen. Auch Carlotta nahm etwas wahr, was hier vor kurzem vorbei gehuscht ist. Meinen Unmut musste ich als Grollen mal kurz los werden, huhhh haben sich die Leinenträger erschrocken. Sie sprachen irgendwas von lautem Echo in diesem Gemäuer und lachten ob der Whippet ein Burggespenst gesehen haben könnte. Euch werde ich das Burggespenst schon zeigen, liebe Leinenträger, kommt mal mit die letzte Treppe hinauf.
Mit wenigen Sprüngen meinerseits und federleichten Bewegungen von Lottl Storchenbeinen waren wir auch schon vor den Leinenträgern oben. Und da stand es, dass Burggespenst der Leinenträger. Ein schwarzer, zottliger Hund, denn ich abermals mit einem tiefen Grollen bedenken musste. Warum sich der Hund samt Besitzer in den letzten Winkel der Burg verzogen hatte, wird ein Mysterium bleiben. Aber liebe Leinenträger, guckt mal etwas weniger Gruselfilme und Serien.

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