Am Sonntag nutzten wir das tolle Wetter und die Gelegenheit um nochmal ein Wohnwagen-Training zu machen.
Blue brauchte erstmal gute 5 Minuten Gedenkpause, bis sie sich wieder in den Wohnwagen traute. Die Skepsis vom Vortrag wich der Neugier – dank warmen Temperaturen im Wohnwagen (wir hatten die Heizung vor dem Spaziergang angeschaltet).
Beim zweiten Training war Blue schon sicherer und nicht mehr so ängstlich. Ab dem Moment, als Günter das Madameshi auf’s Bett gehoben hat, war das Eis gebrochen. Sie steckte die lange Galgonase in jedes offene Fach, erkundete jeden Quadratzentimeter der Bettwäsche (die wir wohl weißlich noch nicht gewaschen hatten, damit es vertraut riecht) und schlief sogar immer wieder entspannt auf dem Kissen am Boden oder im Bett ein.
Wir müssen ja nun ansich nicht betonen, dass eine erhöhte Liegeposition mit fast 360°-Rundumsicht für einen Windhund das non plus ultra ist. So etwas können wir zu Hause nicht bieten – aber im Wohnwagen. Blue kann – so bald sie auf dem Bett steht – so gut wie alles sehen was vor sich geht.
Die Chancen stehen sehr gut, dass aus Blue der selbe Wohnwagen-Fan wird wie Flet.
Korrektur: Kaum hatten wir diesen Bericht im Wohnwagen fertig geschrieben und wir rüsteten uns zum Aufbruch zurück ins Haus, wollte Blue partout nicht mitgehen. Sie blieb einfach auf dem Bett liegen, nach dem Motto: „Die Heizung läuft – das Bett ist riesengroß – ich bin entspannt – ich habe hier den Überblick über die gesamte Straße – macht ihr was ihr wollt, nur ohne mich!“. Hervorragende Voraussetzungen!








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Die zwei von der „Tankstelle“