Burg Liebenzell – Türen-Such-Spiel

Carlotta schreibt

Nun muss ich mal meinen Senf dazu geben. Ob er süß wird, weiß ich noch nicht. Ansich habe ich von Senf gar keine Ahnung!

Da fährt man Ewigkeiten in der Blechkutsche herum – gut bei dem diesigen Wetter ist das vertretbar. Da sieht man auf der Anfahrt schon eine tolle, gigantische Burg hoch oben thronend. Habe mich schon sehr auf lustiges herum gekraxel gefreut, aber was war das denn? Großer Parkplatz, normale Häuser, hoher Turm – fertig! Von der Burg nichts zu sehen… Vielleicht finden die Leinenträger noch den richtigen Weg. Ah, ein kleiner schmaler Durchgang, dass mit der Burg könnte nun doch noch was werden. Gleich mal Foto-Stopp. Irgendwie sieht das hier komisch aus. Vielleicht kann man vom Keller aus in die Burg, erstmal Treppe runter.

Okay, ein überdachter Weg mit riesigen Fenstern ohne Fensterscheiben. Oder ist es doch nur ein schmaler Raum ohne Fensterscheiben? Wer sich den Schabernack ausgedacht hat… Mal schauen wohin der seltsame Raum führt. Boah nun schon draußen auf der Wiese und fertig. Wo ist denn hier die Burg? Gut, wir gehen zurück, vielleicht haben wir den Eingang verpasst… Die Leinenträgerin kontrolliert die Türen – alle verschlossen. Wer hat sich denn eine derartige Kulisse ausgedacht? Äußerlich macht es total was her, aber nichts dahinter.

[Anmerkung der Redaktion: Die Burg Liebenzell ist im Besitz des „Internationalen Forums“, eine Akademie für politische Bildung und internationale Jugendbegegnung. Von daher leider nicht zu besichtigen.]

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