geschrieben von Carlotta
Freie Tage durch Ostern und schönes Wetter, da war klar – dass die Leinenträger uns vom Sofa zerren. Wir Stubenhocker sollten mal wieder die Sonne an frischer Luft genießen. Selbst Ely konnte sich des Ausflugs nicht verweigern obwohl ihre Hinterpfote noch lädiert ist. Na gut, dann dappeln wir mal los.
Ely und Manu waren erstmal wieder ziemlich nervös – bis alle Geschäfte erledigt waren und wir durch einen Burggraben liefen. Ely war dann sogar so cool, dass ihr viele spielende kleine Menschen an einem „kleine Menschen tobe Paradies“ nichts ausmachten.
Plötzlich steht die Endlosburg im Wasser, am Wasser oder unter Wasser?! Eine tolle Idee war das wohl von damaligen Baumeistern nicht, denn es ist gleich ein riesiges Stück aus der Burg heraus gebrochen.
[Anmerkung der Leinenträger: 2023 stürzte ein Teil der Weißenburger Stadtmauer in den Seeweiher. Seither wird der Wehrgang darüber abgestützt.]
Dann musste ich doch tatsächlich das Beschleunigungsvermögen von zwei Enten direkt am Ufer testen. Solche Spielverderber – springen die Enten einfach in den See und schwimmen davon. Ich dachte es sind Vögel und sie können fliegen. Das wäre wenigstens lustig gewesen. Das etwas noch lahmarschiger sein kann, als Manu ist schon fast Kunst. Aber es waren in der Tat lahme Enten, wie die da so über den See gepaddelt sind.
Bis hierher war das alles wirklich ganz spannend, aber mitten durch die Stadt zurück, dass war Ely und Manu dann doch etwas unangenehm. Nebenbei meinte Ely aber, sie müsste jede Gastwirtschaft und jedes Café besuchen. Vielleicht hätte sie eine Kaffeepause braucht?! Nach Kulinarik stand den Leinenträgern aber nicht der Sinn – daher ging es über den belebten Marktplatz zurück zur Blechkutsche.























