Anfang April, nur wenige Tage nachdem Ely sich die Kralle rausgerissen hat, steht Carlotta nach ein paar wenigen Rennrunden mit blutender Zehe im Garten. Es war ein deutlicher Cut erkennbar – wir dachten uns nichts weiter. Die Wunde begutachtet, ordentlich desinfiziert und verbunden. Die Wunde heilte gut, Lottl durfte wieder ohne Verband unterwegs sein. 2 Tage vor dem Start in den Urlaub platzte Carlotta’s Zehe abermals seitlich auf. Es kam uns schon komisch vor, aber wir dachten uns – im Urlaub hat sie eh Leinenzwang dann kann die Wunde in Ruhe heilen.
Nach 10 Tagen im Urlaub hatte sich bereits Narbengewerbe über dem Cut gebildet und für uns war das Thema ab da ansich Geschichte. Wir schützten die Zehe noch mit einem gummierten Socken.
3 Wochen danach – gerade frisch zurück aus dem Urlaub, rannte Lottl im Garten alleine eine Diagonale und stand wieder mit seitlich aufgeplatzter Zehe da. Nun kam es uns wirklich spanisch vor und wir machten wieder einen Verband und warteten ein paar Tage bis unser Tierarzt aus seinem dem Urlaub zurück war.
Da von aufplatzen zu aufplatzen der Zehe, die Zehe ansich immer dicker und dicker wurde ließen wir die Zehe röntgen. Das geschwollene, verdickte Gewebe ist an der rechten Außenzehe gut zu erkennen. Keine tumoröse Veränderung, aber es nicht ganz eindeutig erkennbar ob ein Bruch vorliegt. Beim darauf folgenden Verbandwechsel wurde die Zehe vorsichtig bewegt und sie war im Gegensatz zur gesunden Seite abnorm beweglich. Damit war klar, die Zehe ist gebrochen.
Es folgt nun strikter Leinenzwang bis September mit Verband. Wie lange der Verband schlussendlich nötig ist, wird sich zeigen. Aber aktuell stabilisiert er die Zehe und polstert sie gegen Erschütterungen.
Im September wird die Zehe nochmals zur Kontrolle geröngt.
Von daher wird es nun auf unserem Blog erstmal ruhiger sein – da mit Lottl natürlich in Punkto Ausflug gar nichts geht.
